Unser Angebot
Das besondere Highlight für die Kids ist unser kleiner Bauernhof. Wir halten Kaninchen und Hühner und bewirtschaften einen kleinen Nutzgarten. Das heißt, eure Kinder lernen den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und sie sehen die Tiere aufwachsen. Auch im Garten gibt es viel zu sehen. So lernen die Kleinen schon früh die Pflichten und den Nutzen unserer Nahrungsmittelversorgung. Wir kochen jeden Tag eine frische, altersgerechte Mahlzeit. Eine regelmäßige und ausgewogene Ernährung ist uns hierbei sehr wichtig. Obst, Gemüse, Fleisch und Eier vom eigenen Hof werden natürlich bevorzugt verwendet, alles Weitere wird verantwortungsvoll dazu gekauft.
Wir werden sehr häufig draußen sein, wo wir hauptsächlich das freie Spiel zelebrieren. Ob auf unserem großen Spielplatz mit Kletterturm, Schaukeln, Rutsche, Sandkasten, Trampolin und Rasenfläche, oder auf dem Hof mit Dreirad, Bobby Car oder Laufrad, hier können sich die Kleinen so richtig austoben, ohne jegliche Verkehrsgefährdung. Wir nutzen auch öffentliche Spielplätze oder die umliegenden Wälder. Frische Luft in der Natur fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Geist. Unsere Umwelt bietet uns das beste Unterrichtsmaterial, welches man sich vorstellen kann. Vor allem die Kleinsten genießen es, die Natur in ihrem Ursprung zu entdecken.
Unsere Gruppenräume wurden Ende 2017 umgebaut. Wir haben zwei große, helle Spielzimmer. Außerdem gibt es einen flexiblen Schlafbereich, ein Bad, Wickeltische und ein kindgerechtes Handwaschbecken, sowie Töpfchen. Sollte es das Wetter einmal nicht zulassen, werden wir uns drinnen mit gemeinsamen Kreis-, Sing-, oder Tanzspielen beschäftigen, zusammen kochen, backen, basteln, vorlesen usw.
Und übrigens: direkt vor der Haustür befindet sich die Bushaltestelle "Alte Ziegelei", an der die Busse aus Richtung Bühl und Baden-Baden halten, sodass Sie uns auch ohne Auto von überall her sehr gut erreichen können.
Welche Kinder nehmen wir auf
Wir bieten die Betreuung von Kindern von 0-3 Jahren an.
Wenn ihr also berufstätig seid, euer Kind keinen Platz in einer Kindertagesstätte bekommen hat, es vielleicht auf der Warteliste steht, oder du ganz einfach eine Tagesmutter als Betreuungsform bevorzugst, dann bist du bei uns an der richtigen Adresse.
Vielleicht bist du auch mit Leib und Seele 24 Stunden für dein Kind da und brauchst nur gelegentlich ein paar Stunden für dich? Auch wenn du nicht berufstätig bist, kannst du dein Kind für bis zu 20 Stunden wöchentlich mit finanzieller Unterstützung von uns betreuen lassen.
Betreut werden nur gesunde Kinder lt. IfsG§34. Außerdem muss jegliche Art von Fieber und Hautausschlägen sofort von einem Kinderarzt abgeklärt werden. Ansteckungen bakterieller oder viraler Art erfolgen bei unter 3-Jährigen aufgrund ihrer oralen Phase besonders schnell und müssen durch ein Besuchsverbot eingedämmt werden. Niemand will sein Kind in eine Betreuung geben, in der es krank wird.
Aufgrund fehlender fachlicher Kompetenz und räumlicher Möglichkeiten können wir keine körperlich oder geistig behinderten Kinder betreuen.
Wir freuen uns auf euch!
Die Eingewöhnung
Sobald wir uns entschieden haben, einen Betreuungsvertrag einzugehen, beginnen wir mit der Eingewöhnung. Die Eingewöhnung ist die Zeit, die dein Kind benötigt, um aus der Tagesmutter eine neue Bezugsperson, eine sichere Basis zu machen. Diese Zeit ist alles entscheidend für die gemeinsame Zukunft und sollte daher intensiv bedacht werden. Erst wenn dein Kind uns als Trost und Schutz akzeptiert, können wir ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass es sich in der Tagespflege wohl fühlen wird.
Deshalb ist es von Nöten eine Zeit von durchschnittlich drei Wochen einzuplanen, in der du als Bindungsperson das Kind bei uns begleitest. Den genauen Ablauf machen wir in Abhängigkeit von der Persönlichkeit deines Kindes fest. Während dieser Zeit hast du auch die Möglichkeit Vertrauen zu uns aufzubauen und uns die Gewohnheiten deines Kindes zu vermitteln. Letzten Endes gehen alle in einem zufriedenen, partnerschaftlichen Verhältnis aus der Eingewöhnungszeit.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Uns ist es ein großes Bedürfnis ein gutes, partnerschaftliches Verhältnis miteinander aufzubauen. Probleme möchten wir möglichst zeitnah besprechen und lösen. Deshalb schlagen wir ein Gespräch pro Jahr vor, indem wir positive oder negative Entwicklungen besprechen können. Bei Bedarf stehen wir natürlich auch täglich „zwischen Tür und Angel“ zur Verfügung.
Bei der Bereitstellung angemessener Bekleidung sind wir auf deine tägliche Mithilfe angewiesen:
Wie bereits erwähnt, werden wir uns sehr oft im Freien aufhalten, deshalb ist es wichtig, dass jahreszeitenabhängig immer genügend Wechselsachen vorhanden sind.
Darunter fallen:
- Matschhose, Regenjacke, Gummistiefel
- Sonnenhut, Sonnencreme, Badehose
- Hose, T-Shirt, Body, Hausschuhe, Schlafanzug/ Schlafsack
- Wickelunterlage
Du wirst stets die Gelegenheit haben, den Vorrat zu kontrollieren und eigenverantwortlich auszutauschen.
Solltest du bei der Sauberkeitserziehung bestimmte Vorstellungen haben, sollten wir folgendes beachten:
Schwierig wird es dann, wenn unterschiedliche Auffassungen darüber bestehen, wann das Kind windelfrei sein soll. Sauberkeitserziehung führt immer wieder zu Missverständnissen zwischen Eltern und Betreuungspersonen. Doch kann man ein Kind zu Sauberkeit überhaupt erziehen?
Die Reifung kann nicht beschleunigt, aber behutsam begleitet werden und fällt leichter, wenn wir folgendes beachten:
- das Kind sollte Kleidung tragen, die es leicht selbständig an- und ausziehen kann (z.Bsp. Hose mit Gummibund)
- wir lassen zu, dass sich das Kind mit dem Töpfchen beschäftigt, sei es zum Spielen oder "Trockensitzen"
- da Darmentleerungen meist regelmäßig erfolgen, können wir in dieser Zeit eine Töpfchen-Sitzung einbauen
- wir Ermutigen und loben das Kind, wenn es etwas in das Töpfchen gemacht hat
- wir bleiben gelassen, wenn ein Malheur passiert
- wir kalkulieren Rückschläge ein
- wir einigen uns, ob das Kind ein Töpfchen oder die Toilette mit Aufsatz benutzen soll